ralf. b. korte. niemandsland und andere gegenden
".. expandierende länder streben erweiterten landbesitz zur eigenen flächennutzung an, hierzu sind gegebenenfalls andere formen des rechts am land mit eigenen regelungen zu überschreiben. das zu besetzende land ist daher eher als unendliche weite zu beschreiben, nicht als niemandsland. im weiten erfüllen sich träume einer expansion, die leere fläche mit privaten utopien zu bevölkern. das weite ist reines traumgebiet mit dort noch vorgefundenem als zu überwindender widrigkeit .." (aus: Brot & Spiele. Zeitschrift für Kultur und Politik 1/2025)
ralf b. korte, geb. 1963 in ulm/do, studien in konstanz, boston und graz. seit 1993 redaktion berlin der österreichischen literaturzeitschrift perspektive. arbeiten als barkeeper, buchhandelsvertreter, fahrer, gestalter, lektor, parfumhändler. letzte einzelpublikationen tagewaise. notate 2023 (Ritter klagenfurt/graz); wolken westwärts. ermittlungen zweiter ordnung 2025 (klingenberg/graz).
Zum Goldenen Hahn
Oranienstraße 14a, BerlinText Flex