Wir suchen ein Land
Wir suchen ein Land ist die Geschichte von antifaschistischen Emigranten aus Deutschland, die trotz allem ihr Land nicht kampflos den Nazis überlassen wollen. 1936 wurde das Buch veröffentlicht, in Bratislava, dann wurde es vergessen, wie sein Autor. Robert Grötzsch war Sozialdemokrat, Antifaschist, Journalist. Er schuf mit diesem Exilroman eine Momentaufnahme der deutschen Emigration in den 1930er Jahren. Es ist der schnelle Einblick in das erste Fluchtland, die Tschechoslowakei. Grötzsch schrieb hastig und konkret. Asphaltliteratur, wie sie in der Weimarer Republik Furore machte und von den Nationalsozialisten gehasst wurde. Auch das macht den Roman modern, ja gegenwärtig. Und, aktueller denn je: Es ist ein antifaschistisches Bekenntnis aus der republikanischen Mitte der Gesellschaft. Das Herausgeberteam, die Spiegel-Journalisten Maik Baumgärtner und Andreas Wassermann, stellen diese Neuerscheinung vor.
27. Lange Buchnacht am Samstag, 9. Mai 2025, 16:00 bis 21:00 Uhr in der St.-Thomas-Kirche am Mariannenplatz zum Thema „Familie"
Moderation:
Ina von Holly, Vorstandsvorsitzende des Freundesvereins St.-Thomas-Kirche, und Pfarrerin Rebecca Marquardt führen durch den Abend.
Büchertisch:
Wie jedes Jahr gibt es einen Büchertisch vom Bilderbuchladen aus Kreuzberg, an dem die vorgestellten Bücher von den Autorinnen und Autoren signiert werden.
St. Thomas Kirche am Mariannenplatz
Mariannenplatz , Berlin