21. Lange Buchnacht
in der Oranienstraße

Samstag,
18. Mai 2019

18 Uhr
25V Werkbundarchiv – Museum der Dinge

"Die Gegenstände unserer Kindheit. Denkerinnen und Denker über ihr liebstes Objekt" von Volkmar Mühleis und Jörg Sternagel. Es lesen u.a. Peter Bexte, Stephan Günzel, Eva Koethen, Alice Lagaay und Mirjam Schaub

"Die Gegenstände unserer Kindheit. Denkerinnen und Denker über ihr liebstes Objekt" versammelt Beiträge zu einer Ethik der Dinge, die sich im Umgang mit Gegenständen aus der Kindheit erschließt, in der sich Orientierungen in der Welt im Spiel mit Anderen und an Hand von Objekten vollziehen, Prozesse des Erlernens mit ermöglichen und Aufmerksamkeiten schaffen, die zum Zur-Welt-Sein gehören. Damit wird gleichsam eine Pädagogik der Sinne aufgerufen, denn im Greifen, Ergreifen und Begreifen kommen wir zur Welt und sind auf der Welt. Unser Verhältnis von Natur und Kultur entfaltet sich im leiblichen Verhalten, im praktischen Umgang mit den Dingen, in materiellen und performativen Bedingungen. Im Tun und Nicht-Tun interagieren wir in einem offenen, responsiven Feld der Phänomene, der Anforderungen und Aufforderungen und erfahren im Antworten das, was uns in Anspruch nimmt.

Die Denkerinnen und Denker aus Kunst, Medienphilosophie, Bildtheorie, Philosophie und Kulturwissenschaft rücken lebensweltliche Vollzüge in den Vordergrund, die im eigenen Schreiben aus der persönlichen Erinnerung und Imagination heraus Ausgestaltungen von Praktiken, von Sinnlichkeit und ihren Ausdrucksformen thematisieren.

Es lesen u.a. Peter Bexte, Stephan Günzel, Eva Koethen, Alice Lagaay und Mirjam Schaub


"Die Gegenstände unserer Kindheit. Denkerinnen und Denker über ihr liebstes Objekt"
Volkmar Mühleis und Jörg Sternagel (Hg.), Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2019
309 Seiten, mit Zeichnungen von Rebekka Baumann

Ort und Veranstalter:

Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Zugang Vorderhaus 3. Stock

Oranienstraße 25, Berlin

www.werkbundarchiv-berlin.de